Der Südthüringer Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann hat im Gespräch mit Theo Müller, Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensgruppe, für den Erhalt des Produktionsstandorts der Tochterfirma Hopf Feinkost in Floh-Seligenthal geworben. Hintergrund sind die Überlegungen des Feinkost-Riesen Homann, zu dem auch das Hopf-Werk in Südthüringen gehört, mehrere Standorte in einer Produktionsstätte – vermutlich in Leppersdorf bei Dresden – zu bündeln. Hauptmann kommentiert:

„Ich habe Herrn Müller gegenüber verdeutlicht, dass für die Beschäftigten in Floh-Seligenthal vieles auf dem Spiel steht. Das vielen als ‚Fisch-Hopf‘ bekannte Unternehmen ist Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in der Region. Etwa 60 Mitarbeiter wären von der Verlagerung des Produktionsstandorts nach Sachsen betroffen. Theo Müller besprach mit mir die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung der verschiedenen Standorte der Müller Gruppe sowie die damit einhergehende Notwendigkeit der logistischen Bündelung. Herr Müller konnte mir jedoch zusichern, dass der Betrieb auf jeden Fall drei weitere Jahre bis 2020 in Floh-Seligenthal erhalten bleibt. Das ist ein gutes Signal für den Standort und gibt den Beschäftigten Planungssicherheit. Ob die Firma eins zu eins verlagert wird oder unter anderem Namen weiter in Floh-Seligenthal produzieren kann, wird sich bis 2020 klären lassen“, erklärt Hauptmann.

Ralf Holland-Nell, Bürgermeister von Floh-Seligenthal, bemüht sich ebenfalls um eine Lösung für die Belegschaft von Hopf Feinkost. „Ich bin in einem engen Austausch mit der Firma und den Beschäftigten vor Ort und bin für alle Überlegungen offen, wie wir die Produktion in Floh-Seligenthal erhalten können“, so der Bürgermeister.

Die Firma Homann plant, im Jahr 2020 drei weitere Standorte in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen zu schließen – zu Gunsten der Müller-Molkerei in Sachsen, die mit 500 Millionen Euro Investitionssumme ausgebaut werden soll.

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