Carola Stauche: „Programm bietet vielfältige Möglichkeiten“

Seit einigen Monaten läuft das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE), mit dem die Bundesregierung einen weiteren deutlichen Impuls für die ländlichen Räume in Deutschland setzen will. Aus gegebenem Anlass weist Carola Stauche, seit Jahren engagiert für ländliche Räume, noch einmal auf das Programm hin:

„In diesem Programm werden innovative Ansätze der ländlichen Entwicklung ausprobiert und erforscht. Dabei geht es explizit nicht nur um die Landwirtschaft, sondern um quasi alles, was den ländlichen Raum sonst noch ausmacht. Vor allem zeigt die Vielfalt der Projekte, dass die Probleme des ländlichen Raumes nicht eindimensional gelöst werden können; vielmehr sind abgestimmte und vernetzte Aktivitäten in unterschiedlichsten Bereichen notwendig. Ich freue mich sehr, dass die Bundesregierung mit dem interministeriellen Arbeitsstab für die ländlichen Räume die richtigen und wichtigen Schritte geht.

Allerdings ist die Arbeit vor Ort mindestens genauso wichtig: In den Regionen, auf dem Land müssen die Projekte mit Leben erfüllt und ganz praktisch die Mittel abgerufen werden. Genau deshalb will ich das Programm noch einmal in Erinnerung rufen: Die aktuell zur Verfügung stehenden Mittel sind noch nicht vollständig abgerufen; auch inhaltlich ist noch Vieles möglich. Darüber hinaus sind weitere Module in der Entwicklungsphase. Es lohnt sich für die Verantwortlichen und für engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort, am Ball zu bleiben, Ideen zu entwickeln und zu prüfen, wie sie vom BULE profitieren können.“

In ländlichen Räumen liegt Zukunft: Das ist für uns ein Anspruch und eine Aufgabe, der wir uns widmen wollen und widmen werden.“

Hintergrund

Das „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ gliedert sich in vier Module mit zum Teil zahlreichen Einzelprojekten: Im ersten Modul „Modell- und Demonstrationsvorhaben in zentralen Zukunftsfeldern“ wurden folgende Projekte bereits begonnen: Basisdienstleistungen, Regionalität, Soziale Dorfentwicklung, „500 Landinitiativen“ zur Förderung von Projekten zur Integration von Flüchtlintgen, Digitale Anwendungen für ländliche Räume, LandKULTUR; weitere Projekte sind in Planung. Das zweite Modul besteht aus dem Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ und anderen Modellvorhaben. Das dritte Modul sind die Wettbewerbe „Kerniges Dorf!“ (Förderung vorbildlicher Ideen und Strategien zur Innenentwicklung in Gemeinden) und der Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (Unterstützung der Siegerdörfer bei der Realisierung von Projekten der Dorfentwicklung). Das vierte Modul befasst sich mit Forschung und Wissenstransfer.

Weiterführende Informationen finden sich hier: www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/bule_node.html

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