Der Rat für Nachhaltige Entwicklung und der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung haben zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „2030-Nachhaltigkeitsagenda umsetzen: In, durch und mit Deutschland“ eingeladen.

Johannes Selle, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist, hat an der gemeinsamen Aktion teilgenommen.

„Es kommt nicht so oft vor, dass sich die Staaten und die Menschen dieser Welt einig sind. Schon gar nicht, wenn es um etwas Grundsätzliches geht. Aber am 1. September 2015 gab es eine solche Sternstunde der Menschheit. Die 193 Staaten der UNO verabschiedeten den von der Generalversammlung auf ihrer neunundsechzigsten Tagung an das Gipfeltreffen der Vereinten Nationen überwiesenen Resolutionsentwurf mit dem Titel `Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung`. Die Umsetzung der Agenda 2030 ist das Leitmotiv unserer Politik und zieht sich durch alle Politikfelder“, so Johannes Selle. Das Thema Nachhaltigkeit benötigt einen globalen Weitblick. Der Deutsche Bundestag bekennt sich zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit den 17 globalen Strategien.

Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Eines der wichtigsten Entwicklungsziele, ist die Bekämpfung von Armut. Überwiegend afrikanische Länder, sowie Teile Südamerikas und Asiens, werden auf Grund ihrer hohen Staatsverschuldung an der Armutsbekämpfung gehemmt.

Deutschland geht mit dem „Marshall-Plan mit Afrika“ bewusst voran und bezieht die Privatwirtschaft in diesen Prozess als zentrales Element ein. Voraussetzung ist, dass die afrikanischen Partnerländer aus eigenem Antrieb heraus politische Reformen umsetzen. „Das ist mir besonders wichtig“, betont Johannes Selle.

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