Stadtjugendhaus „Geschwister Scholl“ weiter vom Bund gefördert
Das Mühlhäuser Stadtjugendhaus „Geschwister Scholl“ erhält auch weiterhin die Förderung als Mehrgenerationenhaus. Bundestagsabgeordneter Manfred Grund berichtet, dass das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend am Mittwoch die Förderung bis 2014 verlängert hat.
Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Abstimmung mit den Bundesländern, die 450 Mehrgenerationenhäuser für das neue Bundesprogramm ermittelt. Heute erfolgte die Bekanntgabe. Der Bestand der Mehrgenerationenhäuser ist bis 2014 gesichert. 50 Millionen Euro stehen künftig zur Verfügung, teilt Bundestagsabgeordneter Manfred Grund mit.
Mehrgenerationenhäuser bieten Dienstleistungen, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen, vor Ort an. Angefangen bei der offenen Jugendarbeit mit Nachhilfe und Begabtenförderung über Wohnberatung für Senioren und der Vermittlung von Patenschaften zwischen den Generationen bis zur Crossboccia-Meisterschaft reicht das Angebot in der Puschkinstraße. Zudem sind Mehrgenerationenhäuser Orte für ehrenamtliches Engagement.
Auch im Mehrgenerationenhaus / Stadtjugendhaus „Geschwister Scholl“ werden künftig stärker ältere Menschen in den Blick genommen. Manfred Grund erklärt, was darunter zu verstehen ist: „Beratung auch für Pflegebedürftige, Integrationsaufgaben und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen wie Freiwilligenagenturen sind die Ziele“. Die Einrichtungen berücksichtigen den demografischen Wandel, sagt Abgeordneter Grund.
MEGEHA-Mehrgenerationenhaus erhält vom Bund Verlängerung
Ebenso erhält das Bürger- und Nachbarschaftszentrum des Vereins LIFT in Nordhausen weiterhin die Förderung als Mehrgenerationenhaus. Der Verein LIFT gGmbH betreibt seit mehreren Jahren das Mehrgenerationenhaus „MEGEHA“. Zum regional erfolgreichen Angebot zählen Malkurse, Frauengesprächskreise und ein Stammtisch für Geocaching. Lesementoren und ein Generationenchor ergänzen das Angebot in Nordhausen.
2011 erfolgte eine Ausschreibung aller Mehrgenerationenhäuser für die nächste Förderperiode.
Jährlich können die Betreiber bis zu 40.000 Euro Zuschuss bekommen. Der Bund wird 30.000 Euro je Haus und Jahr übernehmen, sagt Abgeordneter Grund. Den weiteren Finanzbedarf tragen Länder und Kommunen.
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