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2 Millionen für umweltfreundliche Pilotanlage der DEUSA

[ 0 ] 1. November 2011 | Manfred Grund

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen fördert ein Pilotprojekt der DEUSA. Wie der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund mitteilt, sollen damit jedes Jahr mehrere tausend Tonnen Erdgas eingespart werden.

Aus einer Präsentation der DEUSA in Bleicherode

Aus einer Präsentation der DEUSA in Bleicherode

Die innovative Idee ist, Energie aus Kunststoffen zu gewinnen. Mit knapp 2 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundes will Minister Röttgen die Errichtung eines neuartigen Kleinkraftwerkes bei der DEUSA in Bleicherode unterstützen.

Die DEUSA International GmbH als mittelständisches Unternehmen mit 79 Mitarbeitern gewinnt und stellt salinare Grundstoffe her. Diese kommen als Düngemittel, Auftausalze und Winterstreugut auf den Markt. Der hohe Energiebedarf für den Produktionsprozess entscheidet über die Kosten der Herstellung und damit der Produkte. Bislang deckt ein firmeneigenes Gasmotoren-Heizkraftwerk den Energiebedarf von rund 100.000 MWh. Hauptsächliche Energiequelle ist Erdgas, in Spitzenzeiten auch Erdöl.

Die DEUSA beabsichtigt, eine neuartige Anlage mit nachgeschalteter Brenngasaufbereitung zur Verarbeitung von hochkalorischen Kunststoffabfällen zu errichten. Das damit gewonnene Generatorgas liefert die Prozesswärme für die Produktionsanlagen und ersetzt das bisher benötigte Erdgas. Die neuartige Technik kommt erstmalig in Deutschland zum Einsatz. Mit ihr lassen sich rund 4.100 Tonnen Erdgas pro Jahr einsparen. Neben Umweltaspekten ist die langfristige Senkung der Energiekosten für den Hersteller entscheidend.

Die bei der Vergasung entstehenden festen Rückstände werden zur Weiterverarbeitung (z. B. im Straßenbau) eingesetzt bzw. deponiert. Durch eine Rauchgasreinigung bzw. -filterung werden die gasförmigen Emissionen entfernt.

Bundestagsabgeordneter Grund berichtete, dass das Umweltinnovationsprogramm die erstmalige, großtechnische Anwendung einer innovativen, umweltfreundlichen Technologie fördert. Ein Vorhaben muss über den Stand der Technik hinaus gehen und sollte Demonstrationscharakter haben.

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Category: Bildung und Forschung, Manfred Grund, Umwelt, Wirtschaft

Über Manfred Grund: Manfred Grund ist der gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 189 Eichsfeld - Nordhausen - Unstrut-Hainich I. Seit 1998 ist er der Vorsitzender der Landesgruppe Thüringen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages. Er ist entsandt in das Parlamentarische Kontrollgremium sowie den Unterausschuss Vereinte Nationen, Internationale Organisationen und Globalisierung. Er gehört der Deutschen Delegation der Parlamentarischen Versammlung der OSZE an. Als Stellvertreter ist Manfred Grund für den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie die Deutsche Delegation in der Interparlamentarischen Union (IPU) gesetzt. In der CDU/CSU-Fraktion bekleidet er das Amt eines Parlamentarischen Geschäftsführers. Er ist Mitglied im Ältestenrat und seiner Kommission für die Angelegenheiten der Mitarbeiter der Abgeordneten sowie der Inneren Kommission. Als Parlamentarischer Geschäftsführer ist er außerdem Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss nach Artikel 53 a Grundgesetz. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion nimmt Manfred Grund einen Sitz im Kuratorium der Gesellschaft Internationale Weiterbildung und Entwicklung (InWent) ein. Zur Profilseite.

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