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Kein Verständnis für Äußerungen der Ausländerbeauftragten

[ 0 ] 27. Oktober 2011 | Christian Hirte

Tankred Schipanski / Christian Hirte: „Unions-Abgeordnete brauchen keine Nachhilfe im Einsatz für Bundeswehr“

Mit Unverständnis reagierten Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete auf die Äußerungen der Thüringer Ausländerbeauftragten Petra Heß zu den geplanten Truppenreduzierungen im Zuge der Bundeswehrreform. Der Westthüringer Abgeordnete Christian Hirte, stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss: „Zu behaupten, die Bundeswehr in Thüringen hätte keine Lobby in Berlin ist dreist und steht Frau Heß in keiner Weise zu. Wie sehr sich die SPD in den Reformprozess eingebracht hat, haben unter anderem die Scheinaktivitäten der drei SPD-Bundestagsabgeordneten mit falschen Informationen am Vortag der Standortentscheidungen gezeigt. Wenn sich nun jede politische Ebene immer über die anderen Ebenen beschwert und man sich gegenseitig schlechte Arbeit vorwirft, ist dem Freistaat insgesamt ganz sicher nicht gedient.“

Oberstleutnant Templin mit Abgeordneten Schipanski in der Friedensteinkaserne

Oberstleutnant Templin mit Abgeordneten Schipanski in der Friedensteinkaserne

Hirte und sein Kollege Tankred Schipanski verwiesen darauf, dass die Thüringer Unionsabgeordneten in den vergangenen Jahren immer wieder Besuche auch von verantwortlichen Bundespolitikern in den Thüringer Kasernen initiiert und viele Gespräche geführt hätten. „Wir brauchen sicher keinen Nachhilfeunterricht in Sachen Einsatz für die Bundeswehr“, stellte Schipanski klar. Die Neuausrichtung der Bundeswehr, zu der auch die Strukturreformen und Reduzierungen gehören, sei aber die logische Konsequenz aus den politischen Entscheidungen der letzten Jahre. „Frau Heß hat sich immer für Auslandseinsätze stark gemacht, auch die SPD war für eine Aussetzung der Wehrpflicht. Das alles führt zwangsläufig zu einer völlig anderen Bundeswehr als zu Zeiten, als all die Standorte entstanden und gewachsen sind. Darauf müssen wir heute reagieren. Deshalb ist es albern, die jetzigen Entscheidungen mit der Bundeswehrreform von 2004 zu vergleichen“, betonten Hirte und Schipanski.

Auch die Unionspolitiker hätten sich über mehr Dienstposten in Thüringen gefreut. „Es wäre aber unehrlich, wenn wir uns für eine Verkleinerung der Bundeswehr und eine Aussetzung der Wehrpflicht einsetzen würden und dann jeder im Land ruft: Nicht bei mir“, so Hirte abschließend.

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Category: Christian Hirte, Geschichte, Kommunales, Sicherheit, Tankred Schipanski

Über Christian Hirte: Christian Hirte ist der gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 190 Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich II und betreut außerdem den Kreis Schmalkalden-Meiningen. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Tourismus. Als Stellvertreter ist er für den 2. Untersuchungsausschuss sowie den Unterausschuss Neue Medien benannt. Weitere Stellvertretungen hat er für den Wahlprüfungsausschuss, die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung übernommen. In der CDU/CSU-Fraktion engagiert sich Christian Hirte in der Jungen Gruppe, der Arbeitnehmergruppe sowie dem Parlamentskreis Mittelstand. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik sowie der Gruppe der Vertriebenen und Flüchtlinge. Als Stellvertreter ist er für das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung benannt. Zur Profilseite.

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