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Porzelliner laden ein zum „Tag der offenen Tür“

[ 0 ] 7. September 2011 | Carola Stauche

Wenn am kommenden Sonntag landauf, landab die Tore von Schlössern, Burgen, Museen, Kirchen, Gutshöfen und noch viele mehr für Neugierige öffnen, präsentieren auch Porzellanmanufakturen entlang der Thüringer Porzellanstraße ihre Schätze. Darauf weist die CDU-Bundestagsabgeordnete Carola Stauche hin.

Plakat zur Ausstellung "250 Jahre Thüringer Porzellan"

Plakat zur Ausstellung "250 Jahre Thüringer Porzellan"

Das weiße Gold in Thüringen habe Tradition und eine turbulente Geschichte, die zum Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“ passt. „Im 19. Jahrhundert erlebte das Porzellan-Handwerk in Thüringen eine gute Zeit: Porzellanmaler war ein angesehener Beruf und hatte Konjunktur. Viele Manufakturen wurden gegründet. Zeitweise kamen 60 Prozent der deutschen Porzellanprodukte aus Thüringen, der Export nach Amerika und in die Türkei boomte“, erklärt Stauche, der es als stellvertretendes Mitglied im Tourismus-Ausschuss und Vorsitzende des Vereins Thüringer Porzellanstraße eine Herzenssache ist, die heimische Porzellankunst publik zu machen.

Wer mehr über die Produktion von Spitzentänzerinnen, Blumenverkäuferinnen, Amseln, schreitenden Löwinnen  und blumigen Zucker-Döschen wissen will, sollte am „Tag der offenen Tür“ einen Ausflug zur Thüringer Porzellanstraße machen. Besucher werden durch  Produktionsstätten geführt, erfahren Wissenswertes über die Kunst der Porzellanmalerei und können eine Kaffeepause im Rundofen einlegen. Ein Überblick: Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur, Rudolstadt (10 bis 17 Uhr, stündlich Führung und Verkauf);  Porzellanmanufaktur Sitzendorf (10 bis 17 Uhr, Vorführstraße, Regionalmuseum, Werksverkauf); Porzellanmanufaktur Albert Stahl in Rudolstadt (9 bis 16 Uhr, Werksverkauf) Weimar Porzellan in Blankenhain (13 bis 17 Uhr, Werksführungen und -verkauf, Café geöffnet), Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer und Kunsthandwerk Christel Kämmer, Rudolstadt (10 bis 16 Uhr, Werksführung und –verkauf, Kindermalen); Unterweißbacher Werkstätten für Porzellankunst (10 bis 17 Uhr, Werksverkauf), Wagner & Apel Porzellanmanufaktur, Gräfenthal (10 bis 17 Uhr, Werksverkauf, Besichtigung historischer Produktionsstätten und Dampfmaschine, Gratis-Kaffeetrinken im Rundofen); Porzellanmuseum Reichmannsdorf (10 bis 17 Uhr, Ausstellung und Werksverkauf), Museum Otto Ludwig Eisfeld (13 bis 17 Uhr, Sonderausstellung „Alte Meister en miniature – Porzellanplattenmalerei aus Thüringen“).

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Category: Carola Stauche, Geschichte, Kommunales, Kultur und Medien, Wirtschaft

Über Carola Stauche: Carola Stauche ist gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 196 Sonneberg - Saalfeld-Rudolstadt - Saale-Orla und betreut den Kreis Hildburghausen zusätzlich mit. Sie arbeitet im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und stellvertretend im Innenausschuss des Bundestages sowie im Tourismusausschuss. In der CDU/CSU-Fraktion trat sie der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik bei wie der Gruppe der Frauen und der Arbeitnehmergruppe. Zur Profilseite.

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