Erfolgreiche Innovationsförderung in den neuen Ländern
Die Vertreter des Ostthüringer Forschungsbündnisses „Wachstumskern J-1013“ zogen am Mittwoch, 14. September 2011, eine erste positive Zwischenbilanz ihrer Arbeit. Diese präsentierten sie bei der ersten Zukunftsarena Oberflächentechnik in Zeulenroda. Hierzu trafen sich Wissenschaftler und Industrievertreter aus ganz Deutschland, um über Innovationsimpulse in der Oberflächentechnik zu diskutieren.
Dem Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel und seinem Kollegen, dem Forschungspolitiker Tankred Schipanski, war es gelungen, den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Thomas Rachel, als Referenten für die Tagung zu gewinnen.
In seinem Vortrag lobte Rachel nachdrücklich die herausragende Innovationsleistungen des Wachstumskerns J-1013. Das Forschungsbündnis beschäftigt sich mit der Oberflächenfunktionalisierung unter Atmosphärendruck, wobei insgesamt 15 Partner aus der Wissenschaft und der Ostthüringer Industrie an fünf Verbundvorhaben mit 19 Einzelprojekten beteiligt sind. Gefördert wird der Wachstumskern durch das BMBF mit 5,3 Millionen Euro, die Industrie ergänzt die Fördermittel um 2,3 Millionen Euro.
Wie Rachel erläuterte, investiert das BMBF im Rahmen der Förderlinie „Wachstumskerne“, die Bestandteil des übergeordneten Förderprogramms „Unternehmen Region“ ist, im Zeitraum von 1999 bis 2015 allein in Thüringen 155 Millionen Euro. „Diese Fördermaßnahme ist speziell auf die neuen Länder zugeschnitten und berücksichtigt besonders die kleingliedrige Unternehmensstruktur in den neuen Bundesländern. Mit unserer regional orientierten Innovationspolitik unterstützen wir effektiv den Zusammenschluss zu Clustern“, erklärte Rachel. Die Förderung des BMBF erfolge systematisch von der Produktidee bis zur Produkteinführung und ziele auf strukturbildende Kooperationen.
Die Innovationsförderung in den neuen Ländern, zu der das Förderprogramm „Unternehmen Region“ gehört, hat seit dem Amtsantritt der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, einen Aufwuchs von 60 Prozent erhalten. Auch in diesem Haushaltsjahr stellte der Bund wieder 146 Millionen Euro dafür zur Verfügung. „Es ist schön zu sehen, wie gut diese Gelder hier in Thüringen ankommen und zu zukunftsweisenden Innovationen führen“, bilanzierte Staatssekretär Rachel.
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