Grundschüler aus Pfiffelbach beim KIKA
Bundestagsabgeordneter Johannes Selle hatte diesen Ausflug als ersten Preis zum Pfiffelbacher Waldfest für die beste Klassenarbeit im Kreativwettbewerb „Zauberer im Wald“ für Grundschule Pfiffelbach im Juni dieses Jahres gestiftet.
Am 20. September war es so weit. Voller gespannter Erwartung fieberten die Jungen und Mädchen der Grundschule Pfiffelbach schon seit Schuljahresbeginn ihrem Besuch beim Kinderkanal und dem Kindermedienzentrum in Erfurt entgegen. Ein großer geräumiger Bus brachte 66 Schüler bei strahlender Spätsommersonne von Pfiffelbach nach Erfurt. Im KIKA wurden sie von zwei jungen Mitarbeitern zur Führung erwartet. In gekonnt kind-gerechter Form erklärten sie wie eine Fernsehsendung entsteht. Zunächst besichtigten Schüler den Regieraum – das Gehirn eines jeden Fernsehstudios, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Die Schülerinnen und Schüler durften vor den echten Pulten in der Fantasie in die Rollen von Redakteur, Regisseur und Bildmischer schlüpfen und sich vorstellen, wie sie selbst recherchieren, Drehbuch schreiben und Regie für eine Sendung über Elefanten führen. Aufgelockert wurde alles durch kleine Geschichten und Anekdoten.
Danach konnten sie eine Weile die Vorbereitungen für die Sendung „KIKA live“ am Abend beobachten. Wissbegierig stellten sie viele Fragen. Verblüfft wurde zur Kenntnis genommen, wie klein eigentlich so ein Studio ist und mit welchen Effekten und Licht man erreichen kann, dass es im TV groß und weit erscheint. Als sie z. B. erfuhren, dass jeder der zahlreichen Scheinwerfer mit 2.500 W strahlt, war klar, dass es in einem Fernsehstudio nicht nur sprichwörtlich heiß hergeht.
Im folgenden Besuch beim Kindermedienzentrum wanderten sie durch die Kulissen von „Schloss Einstein“ und konnten diesen und jenen Trick ablauschen, z. B. wie der Regen vor den Fenstern gemacht wird.
Abschließender Höhepunkt war die Vorführung im IOSONO-Tonstudio. Dort setzte die 3D-Tontechnik die Schülerinnen und Schüler in das Gefühl im Dschungel von einem Gewitter überrascht wurden zu sein. Im Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau wird hier am Praxiseinsatz der 3D-Tontechnik für das Kino geforscht. Auch wenn es mit der Praxisreife noch eine Weile dauern wird. Die Kinder waren so begeistert von diesen Effekten, dass es diese Technik ihrer Meinung nach lieber heute als morgen auch für zu Hause geben sollte.
Voller neuer Eindrücke bedankten sich die Schüler und Lehrer bei Herrn Selle für den erlebnis- und lehrreichen Wandertag. In der nächsten Woche werden sie ihm die schönsten Zeichnungen über den KIKA-Besuch für sein Wahlkreisbüro in Apolda überreichen.
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