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Experten – 30.000 Arbeitsplätze durch Elektromobilität möglich

[ 0 ] 25. Mai 2011 | Christian Hirte

Hirte: „Große Chance für Opel Eisenach und auch den ländlichen Raum“

Im Bundestag fand heute eine Anhörung von Wissenschaftlern, Unternehmen und Verbänden zum Thema Elektromobilität statt. Darüber informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte. Am 18. Mai hatte das Bundeskabinett das Regierungsprogramm Elektromobilität verabschiedet, zu dem die Experten heute Stellung nahmen.

Christian Hirte mit einem Elektro-Versuchsfahrzeug am Spreebogen.

Christian Hirte mit einem Elektro-Versuchsfahrzeug am Spreebogen.

„Seit Mai vergangenen Jahres wurde ein Konzept entworfen, dass die deutsche Automobilindustrie ins Zeitalter der Elektroautos katapultieren soll“, so der Hirte. Konkret wird angepeilt, dass die Autobauer bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland auf die Straße bringen. Die Verdopplung der Kfz-Steuerbefreiung für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 50 g/km bis 2015 wird einen wichtigen  Anreiz dazu leisten, damit es sich lohnt, ein Elektroauto zu kaufen. Christian Hirte begrüßt, dass die Bundesregierung und die Wirtschaft ihr finanzielles Engagement auf 1 Mrd. aufstockt. Experten rechnen mit 30.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen; Jobs, die Hirte gern auch in Thüringen sehen würde.

„Das ist eine große Chance für Opel Eisenach“, so der 34-jährige Umweltpolitiker, der als Mitglied im Koordinationskreis Elektromobilität seiner Fraktion das Projekt maßgeblich mit begleitet. „Dort könnte in wenigen Jahren eine Elektrovariante des Opel Juniors vom Band rollen.“ Aber auch für den ländlichen Raum sieht Hirte Chancen bei neuen Konzepten. „Hier hat jeder seinen eigenen Parkplatz am Haus, wo er ein Auto aufladen kann, die Strecken sind in der Regel überschaubar, so dass man sein tägliches Pensum mit einer Batterie schaffen kann. Viele Rahmenbedingungen sind im ländlichen Raum viel günstiger, als etwa in einer Stadt wie Berlin. Ich hoffe daher, dass im Freistaat auch innovative Projekte in der Fläche auf den Weg gebracht werden können.“

Mit den Experten war sich Hirte einig, dass Mobilität am Ende auch bezahlbar bleiben müsse. „So wie bei der Energie, gilt auch hier, dass wir das Wünschbare mit dem Machbaren und Bezahlbaren zusammenbringen. Mobilität ist weiterhin unverzichtbar und muss jedem möglich sein“, so Hirte abschließend.

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Category: Christian Hirte, Umwelt, Wirtschaft

Über Christian Hirte: Christian Hirte ist der gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 190 Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich II und betreut außerdem den Kreis Schmalkalden-Meiningen. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Tourismus. Als Stellvertreter ist er für den 2. Untersuchungsausschuss sowie den Unterausschuss Neue Medien benannt. Weitere Stellvertretungen hat er für den Wahlprüfungsausschuss, die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung übernommen. In der CDU/CSU-Fraktion engagiert sich Christian Hirte in der Jungen Gruppe, der Arbeitnehmergruppe sowie dem Parlamentskreis Mittelstand. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik sowie der Gruppe der Vertriebenen und Flüchtlinge. Als Stellvertreter ist er für das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung benannt. Zur Profilseite.

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