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Seminar mit Lehrern aus Thüringen

[ 0 ] 14. April 2011 | Johannes Selle

Am Donnerstag, dem 14. April 2011, besuchte eine Gruppe von Lehrern aus Thüringen den Deutschen Bundestag. Die Landeszentrale für politische Bildung hatte diesen Besuch organisiert. Auf dem Programm stand u.a. ein Gespräch mit Abgeordneten des Bundestages. Für die CDU/CSU-Fraktion stand Johannes Selle den Lehrern Rede und Antwort.

Johannes Selle stand Pädagogen Rede und Antwort

Johannes Selle stand Pädagogen Rede und Antwort

Die Lehrer wünschten sich in Deutschland einheitlichere Schulverhältnisse und ein stärkeres Eintreten des Bundes für dieses Ziel.  MdB Selle bestätigte, dass ihm auch von mehreren Eltern dieses Problem angetragen worden sei.  „Es ist ein Widerspruch, dass wir in der Arbeitswelt Familien zu Flexibilität auffordern und die Familien beim Länderwechsel auf massive Probleme bei der Ausbildung der Kinder treffen,“ so Selle.  Ähnlich sehen es weitere Bundestagskollegen. Aber erst im Jahr 2006 wurde eine Föderalismusreform mit Grundgesetzänderung beschlossen, die die Zuständigkeit der Länder in Sachen Bildung sogar erweitert. „Mit einer Änderung in dieser Legislaturperiode ist nicht mehr zu rechnen,“ beantwortete MdB Selle die Frage, wie schnell so etwas gehen könne. Für ihn stellen diese Erscheinungen im Bildungswesen keine Stärken des Föderalismus dar.

Eingehend auf weitere Bildungsfragen konnte die aktuelle Diskussionslage in Thüringen nicht unerwähnt bleiben. MdB Selle schilderte, wie Eltern von Förderschulkindern mit dem pädagogischen Konzept der vollständigen Integration hadern und wie Lehrer in der Grundschule nicht erfreut sind über die angespannte Situation, die sich daraus ergibt.

Warum wird zu wenig in Bildung investiert, wurde gefragt.  Natürlich müsse in moderne Schulen investiert werden, z. B. in digitale Schultafeln und sanierte, freundliche Gebäude, aber der Erfolg der Schule, der sich am Leistungsvermögen der Schüler erkennen lasse, hänge nicht nur vom Geld ab. Schule darf kein Experimentierfeld sein, sondern müsse auf das Leben vorbereiten. Unternehmer sind nicht mehr bereit, leistungsschwache und leistungsunwillige Abgänger aufzunehmen. Deshalb müsse Schule sich daran orientieren und darf in einem schwierigen Umfeld nicht allein gelassen werden. In dieser Übereinstimmung endete die viel zu kurze Zeit des Seminars.

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Category: Bildung und Forschung, Johannes Selle

Über Johannes Selle: Johannes Selle wurde im Wahlkreis 191 Kyffhäuser – Sömmerda - Weimarer Land (ohne VG Grammetal) gewählt. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ebenso ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages. Für die Ausschüsse für Gesundheit und Finanzen ist er als Stellvertreter benannt. Weitere Stellvertretungen in den Unterausschüssen Bürgerschaftliches Engagement sowie Gesundheit in Entwicklungsländern hat Johannes Selle übernommen. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion ist Johannes Selle entsandt in die Stiftung Archiv der Parteien der DDR sowie in die Jury des Deutschen Filmpreises in der Kategorie Bester Kinder- und Jugendfilm. Zur Profilseite.

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