Subscribe via RSS Feed Unsere Galerie bei Flickr

Gesundheitspolitiker Jens Spahn stand Rede und Antwort

[ 0 ] 7. April 2011 | Christian Hirte

Hirte/Spahn: „Veränderungen am weltweit besten Gesundheitssystem notwendig“

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, folgte am 6. April einer Einladung des Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Hirte in das Eisenacher St.-Georg-Klinikum (GKE). Neben Hirte hatte auch Rolf Weigel, Geschäftsführer des GKE, eingeladen. Vor circa 60 Ärzten, Vertretern der Gesundheitsbranche  und Interessierten, stand Jens Spahn Rede und Antwort zu aktuellen Themen der Gesundheits- und Pflegepolitik und gab einen Ausblick zu den Zielen der Union in diesem Bereich.

Gespräche im Klinikum

Gespräche im Klinikum

Im Dialog: Spahn und Hirte

Im Dialog

Dem Impulsvortrag des Gastreferenten folgte eine intensive Diskussion. Demographische Tatsachen belegten, dass Kosten für Gesundheit und Pflege in Zukunft deutlich ansteigen werden. „Die Gesellschaft altert, die Lebenserwartung steigt. Das ist an sich nichts Schlechtes. Die Politik muss aber dafür sorgen, dass neue Strukturen die Mehrkosten abfedern und gerechter verteilen. Zudem ist die Gesellschaft auch bereit, insgesamt mehr für Pflege und Gesundheit auszugeben“, betonte Spahn. In den vergangenen Jahren sei aber nicht alles teurer geworden. Durch Lockerungen im Patentrecht auf Medikamente sind einige Arzneimittelpreise in den letzten beiden Jahren um bis zu 95 Prozent gesunken.

Zudem müsse es in Zukunft möglich sein, dass Patientendaten weiter vernetzt werden. „Was nützt es, wenn Krankenhäuser, Ärzte und Kassen wichtige Patienteninformationen sammeln und für sich behalten. Im Sinne des Patienten müssen solche Daten besser kommuniziert werden“, so Spahn. In Bezug auf die Versorgungssituation stellte Spahn klar, dass Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat und das Qualitätsmerkmal die flächendeckende Versorgung ist. Um das weiterhin zu gewährleisten, müssen die Rahmenbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal verbessert, Strukturen weiter vernetzt werden.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete das Thema Prävention. Die Diskussionsrunde war sich einig, dass die Verantwortung für Gesundheit nicht allein bei Politik und Krankenkassen liegt. Vielmehr müssten Anreize zu einem gesunden Lebensstil geschaffen werden.

In dem zweitsündigen Dialog kamen auch Themen der medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitsforschung und der quartalsmäßigen Budgetierung  der Ärzte  zur Sprache. Auch das System der Krankenkassen wurde kritisch hinterfragt.

„Wichtig war mir, dass sich Menschen, die tagtäglich im Gesundheitssektor tätig sind, einen Einblick in die Vorhaben der Union erhalten und sich mit eigenen Ideen und Anregungen einbringen können. Die rege Teilnahme an der Diskussion zeigt, dass das Gesundheits- und Pflegesystem ein wiederkehrendes und aktuelles Thema ist, welches jeden betrifft.“, so Hirte.

  • Share/Bookmark

Das könnte Sie interessieren:

  1. Unions-Gesundheitspolitiker Jens Spahn in Eisenach
  2. Antje Tillmann: „Können wir uns unsere Gesundheit noch leisten?“
  3. CDU-Gesundheitsexperte zu Gast in Gotha
  4. Christian Hirte: Stand zur B 62 Werraquerung
  5. Christian Hirte und Annette Lehmann: Aktueller Stand zur Ortsumfahrung Großengottern

Tags: , ,

Category: Christian Hirte, Gesundheit

Über Christian Hirte: Christian Hirte ist der gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 190 Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich II und betreut außerdem den Kreis Schmalkalden-Meiningen. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Tourismus. Als Stellvertreter ist er für den 2. Untersuchungsausschuss sowie den Unterausschuss Neue Medien benannt. Weitere Stellvertretungen hat er für den Wahlprüfungsausschuss, die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung übernommen. In der CDU/CSU-Fraktion engagiert sich Christian Hirte in der Jungen Gruppe, der Arbeitnehmergruppe sowie dem Parlamentskreis Mittelstand. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik sowie der Gruppe der Vertriebenen und Flüchtlinge. Als Stellvertreter ist er für das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung benannt. Zur Profilseite.

Ihre Meinung zum Beitrag?




Ein Bild zu Ihrem Kommentar kann eingebunden werden über Gravatar.