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Branche und Politik nehmen Solarförderung in Blick

[ 0 ] 18. Januar 2011 | Christian Hirte

In den vergangenen Tagen meldeten Agenturen, dass Änderungen bei der Solarförderung noch in diesem Jahr bevorstehen könnten. Nach heutigen Beratungen der Umweltpolitiker der Unionsfraktion erklärte der CDU-Umweltpolitiker Christian Hirte: „Wichtig sind nicht einzelne Bausteine, sondern dauerhaft Maß und Mitte bei Förderung und Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Solarbranche ist in den vergangenen Wochen auf das Umweltministerium zugekommen und verhandelt derzeit über das Vorgehen.“

Solarmodule in Thüringen

Solarmodule in Thüringen

Die derzeitigen Förderungen zeigten, dass der enorme Ausbau der Solaranlagen den Strompreis dauerhaft belasten. Dies wirke sich auch auf die generelle Akzeptanz der erneuerbaren Energien aus und könnte langfristig dem Standort sowie den ehrgeizigen Klimaplänen der Politik schaden. Derzeit gilt u.a. ein „atmender Deckel“, der ab 2012 die Förderhöhe für Solarstrom begrenzen soll, wenn der Ausbau die mit der Solarbranche abgestimmte Zubaumenge von 3.500 MW im Jahr  überschreitet. Die Höhe der Solarförderung ist dabei auch unter den anderen Branchen der erneuerbaren Energien umstritten.

Wichtig sei aus der Sicht Hirtes, dass die Branche selbst in die Beratungen aktiv eingebunden wird. Diese müsse sich auch mit Blick auf einen gesunden Energiemix aus allen regenerativen Bereichen realistische Ausbauziele setzen. „Dies muss für alle bezahlbar sein, klimaverträglich und dabei helfen, die innovativen Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.“ Das Signal der Solarbranche, die eigenen Ziele mit dem Ministerium zu besprechen, sei daher der richtige Weg.

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Category: Christian Hirte, Umwelt

Über Christian Hirte: Christian Hirte ist der gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 190 Eisenach - Wartburgkreis - Unstrut-Hainich II und betreut außerdem den Kreis Schmalkalden-Meiningen. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie im Ausschuss für Tourismus. Als Stellvertreter ist er für den 2. Untersuchungsausschuss sowie den Unterausschuss Neue Medien benannt. Weitere Stellvertretungen hat er für den Wahlprüfungsausschuss, die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung übernommen. In der CDU/CSU-Fraktion engagiert sich Christian Hirte in der Jungen Gruppe, der Arbeitnehmergruppe sowie dem Parlamentskreis Mittelstand. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik sowie der Gruppe der Vertriebenen und Flüchtlinge. Als Stellvertreter ist er für das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung benannt. Zur Profilseite.

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