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Schipanski: Thüringen muss sich beim Zentralabitur nicht verstecken

[ 0 ] 8. Januar 2011 | Tankred Schipanski
Tankred Schipanski ist Bildungspolitiker

Tankred Schipanski ist Bildungspolitiker

Der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Tankred Schipanski begrüßt das Vorhaben einiger Bundesländer, ab 2014 gemeinsame Abiturprüfungen in Mathematik und Deutsch durchzuführen. „Dass sich jetzt immerhin fünf Länder aus eigener Initiative in zwei Hauptfächern zusammenschließen ist ein Schritt in die richtige Richtung, um eine größere Vergleichbarkeit der Schulsysteme und Abschlüsse in Deutschland herzustellen“, lobte Schipanski. Gleichzeitig bedauerte der Abgeordnete, dass sich Thüringen an dem zentralen Abitur nicht, wie vor zwei Jahren noch geplant, beteilige. „Der Freistaat braucht sich bei seinem Leistungsniveau und seinen Lernstandards keineswegs zu verstecken, wie die nationalen Vergleichsstudien deutlich gezeigt haben. Im Gegenteil: Andere Länder könnten von Thüringen durchaus lernen“, betonte Schipanski. „Auch ein SPD-Kultusminister muss die Vergleichbarkeit nicht scheuen!“ Aber Christoph Matschie befürchte wohl, dass mit seinen Gemeinschaftsschulen das Wissen der Thüringer Abiturienten abgeflacht werden könnte, mutmaßte der Abgeordnete.

Natürlich seien einheitliche Bildungsstandards die Voraussetzung, um überhaupt gemeinsame Abiturprüfungen durchzuführen, erklärte Schipanski. Genau darin sehe er die große Chance, die derzeit bis zu einem Schuljahr betragenden Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern mittelfristig zu minimieren. „Da von den Eltern im Berufsleben eine immer größere Mobilität verlangt wird, ist es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass diese nicht am Schulbesuch der Kinder scheitert“, so Schipanski.

Hintergrund
Die fünf Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt planen ab dem Jahr 2014 gemeinsame Abiturprüfungen, um eine größere Vergleichbarkeit zu erreichen.

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Category: Bildung und Forschung, Tankred Schipanski

Über Tankred Schipanski: Tankred Schipanski wurde im Wahlkreis 192 Gotha - Ilm-Kreis gewählt. Er betreut die Stadt Suhl mit. Im Deutschen Bundestag ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung. Stellvertreter ist er im Rechtsausschuss. Für die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung ist er ebenfalls als Stellvertreter benannt. Tankred Schipanski ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Der Bundestag hat ihn als Stellvertreter für die Deutsche Delegation der Parlamentarischen Versammlung der OSZE benannt. In der CDU/CSU-Fraktion ist er Mitglied der Arbeitnehmergruppe sowie der Jungen Gruppe. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion entsendet der Deutsche Bundestag Tankred Schipanski in den Stiftungsrat der Stiftung CAESAR. Zur Profilseite.

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