Hirte besucht Thüringer-Marketing-Preisträger Fröbelhof in Bad Liebenstein
Hirte: „Fröbels Ideen als neuer touristischer Ansatz“
Als das Bad Liebensteiner Hotel Fröbelhof am 30. September 2010 den Thüringer Marketingpreis erhielt, freute sich CDU-Bundestagsabgeordneter Christian Hirte ganz besonders. „Ein Fröbelscher Ansatz in der Tourismusbranche war mir bis dato unbekannt. Die Neugier hat mich getrieben, den Fröbelhof einmal zu besuchen“, erinnert sich Hirte. Der Fröbelhof ist eine zentrale Wohn- und Wirkungsstätte des berühmten Pädagogen im Altensteier Oberland und wird seit fast einem Jahr von einem engagierten Paar aus der Region betrieben.
Bereits jetzt werden Fröbels Ansätze und Ideen an zahlreichen Orten im Hotel spürbar. Neben einem Mehrgenerationenzimmer und einem kleinen Fröbelmuseum geht der Gast auf Entdeckungsreise und findet Fröbel als Wissenschaftler, Pädagoge und Bad Liebensteiner an vielen Stellen im Haus wieder. „Mit viel Kraft und Mühe ist der Dreiseitenhof in den vergangenen Monaten zu einer wahren Fröbelschatztruhe gediehen. Die Idee, ein Hotel an den Ideen Fröbels aufzubauen und in mühevoller Kleinstarbeit das Projekt Stück für Stück weiterzuentwickeln, finde ich sehr bemerkenswert und ist bisher einmalig“, so Hirte.
Zur Vollendung des Gesamtkonzeptes müssen das Betreiberpärchen und die drei engagierten Angestellten noch einige Herausforderungen meistern. So ist angedacht, einen gemütlichen Weinkeller einzurichten und den Kreuzgewölbekeller für kulturelle Veranstaltungen zu reaktivieren. Auch kinder- und familienfreundliche Angebote, die an Fröbel anlehnen, sollen entwickelt werden.
Von Vorteil für das Hotel ist außerdem die direkte Anbindung an die Heinrich-Mann-Klinik nebenan. Beide Einrichtungen sind bequem über einen Gang verbunden. „Der Gast kann also Schwimmbad und weitere Angebote der Kurklinik in Anspruch nehmen und quasi im Bademantel ganz bequem von einem Haus zum anderen gehen. Aus meiner Sicht sind das beste Voraussetzungen, um touristisch zu wuchern. Ich kenne andere Kurstädte, die seit Jahren um solche Voraussetzungen kämpfen. In Bad Liebenstein gibt es sie bereits. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Fröbelhof in den kommenden Jahren entwickelt“, betont Hirte, der in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Thema Kur- und Gesundheitstourismus zuständig ist.
Erst in der vergangenen Woche fand eine Expertenanhörung im Bundestag zum Thema Gesundheitstourismus statt. „Einhellige Meinung war dabei, dass die traditionellen Kurorte sich auf ihre lokalen Besonderheiten konzentrieren sollten. Wellness, Erholung, Natur gibt es überall, ein Alleinstellungsmerkmal ist deshalb wichtig, um vom wachsenden Markt zu profitieren. Die Verbindung mit Fröbel in Bad Liebenstein ist genau das. Schließlich kennt und schätzt man Fröbel und seine Pädagogik auf der ganzen Welt“, zeigte sich Hirte von dem Konzept erfreut.
Das könnte Sie interessieren:
- Christian Hirte: „Kulturtourismus ist wichtiger Wachstumsmarkt für Thüringer Städte“
- Christian Hirte Berichterstatter für Luther 2017
- Christian Hirte: Etappenbericht 2 von der MITREIS(S)TOUR
- Christian Hirte: Dunkle Wolken über Thüringer Solarbranche
- Christian Hirte: Wellness- und Gesundheitsjahr 2011 wichtig für Thüringen
Category: Bildung und Forschung, Christian Hirte, Gesundheit, Tourismus, Wirtschaft

















