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Tillmann: Aufforderungen des Oberbürgermeisters, „Druck von oben“ zu machen, nicht hilfreich

[ 0 ] 17. Dezember 2010 | Antje Tillmann

Zur befürchteten Schließung des Standortes der Telekom Deutschland GmbH in Erfurt erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann:

Die Abgeordneten Antje Tillmann und Volkmar Vogel

Die Abgeordneten Antje Tillmann und Volkmar Vogel

„Natürlich setze ich mich als zuständige Bundestagsabgeordnete für den Telekom-Standort ein. Deshalb habe ich mich bereits mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verabredet, um über die aktuelle Situation und denkbare Lösungsansätze zu sprechen.

Wenig hilfreich ist dagegen, „Druck auszuüben“, wie es Oberbürgermeister Bausewein fordert. Herr Bausewein sollte das Aktienrecht kennen: Die Behauptung, Bundestagsabgeordnete könnten die unternehmerischen Entscheidungen der Telekom beeinflussen, sind unzutreffend. Zwar ist der Bund mit 32 Prozent Aktionär der Telekom, jedoch sind die unternehmerischen Aufgaben der Telekom nach Aktienrecht dem Vorstand übertragen. Auf die operativen Vorstandsbeschlüsse darf der Bund, wie alle anderen Aktionäre auch, gemäß Aktiengesetz keinen Einfluss nehmen.

Ich werde weiter für den Standort Erfurt werben.

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Category: Antje Tillmann, Arbeit und Soziales, Aufbau Ost, Wirtschaft

Über Antje Tillmann: Antje Tillmann ist die gewählte Abgeordnete für Erfurt, Weimar und die VG Grammetal (Wahlkreis 193). Sie betreut zusätzlich die Stadt Jena mit. Antje Tillmann ist stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags, ordentliches Mitglied im Unterausschuss Kommunales sowie stellvertretendes Mitglied des Haushaltsausschusses. Weiter ist sie Mitglied des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat und war Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Föderalismuskommission II sowie Mitglied der Bundesstaatskommission. Sie ist Mitglied des Fraktionsvorstands und arbeitet in der Gruppe der Frauen und dem Parlamentskreis Mittelstand mit. Zur Profilseite.

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