Tillmann: Aufforderungen des Oberbürgermeisters, „Druck von oben“ zu machen, nicht hilfreich
Zur befürchteten Schließung des Standortes der Telekom Deutschland GmbH in Erfurt erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann:
„Natürlich setze ich mich als zuständige Bundestagsabgeordnete für den Telekom-Standort ein. Deshalb habe ich mich bereits mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verabredet, um über die aktuelle Situation und denkbare Lösungsansätze zu sprechen.
Wenig hilfreich ist dagegen, „Druck auszuüben“, wie es Oberbürgermeister Bausewein fordert. Herr Bausewein sollte das Aktienrecht kennen: Die Behauptung, Bundestagsabgeordnete könnten die unternehmerischen Entscheidungen der Telekom beeinflussen, sind unzutreffend. Zwar ist der Bund mit 32 Prozent Aktionär der Telekom, jedoch sind die unternehmerischen Aufgaben der Telekom nach Aktienrecht dem Vorstand übertragen. Auf die operativen Vorstandsbeschlüsse darf der Bund, wie alle anderen Aktionäre auch, gemäß Aktiengesetz keinen Einfluss nehmen.
Ich werde weiter für den Standort Erfurt werben.
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