Hirte: „Internationale-Martin-Luther-Stiftung baut wichtige gesellschaftliche Brücken“
Dr. Thomas Seidel wirbt für mehr Unternehmercourage
Die Internationale-Martin-Luther-Stiftung (IMLS), vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand Dr. Thomas Seidel, präsentierte sich und Ihre Ideen im Rahmen der von CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Hirte ins Leben gerufenen Luthervortragsreihe „500 Jahre danach: Kommerz, Glaube und Aufbruch“ im Empiresaal der Eisenacher Buchhandlung „Die Eule“. Seidel referierte zunächst über die ökonomische Dimension der Reformation und stellte das Engagement der Internationalen-Martin-Luther-Stiftung vor.
Die anschließende Diskussion stieß auf rege Beteiligung seitens der Gäste und Zuhörer. Seidel konstatierte, dass nicht alle Unternehmer oder Vorstandsvorsitzende dem in den vergangenen Jahren gewachsenen, schlechten Ruf unterliegen. Es gebe auch genügend Gegenbeispiele, die sich unter anderem auch in der IMLS engagieren. Ein verantwortungsvolles und gemeinnütziges Bewusstsein bei Unternehmern und Wirtschaftsgrößen weiter zu etablieren, ist ein übergeordnetes Anliegen Seidels und der IMLS. „Gerade nach den Erfahrungen der zurückliegenden Finanzkrise ist das Engagement der IMLS mehr als löblich. Ein verantwortungsvoller Umgang mit in den Himmel ragenden Gewinnen und ein Engagement, auch finanzieller Art, das der Gemeinheit und ganz speziellen Vorhaben zu Gute kommt: Dafür steht die IMLS. Die Gründer und Akteure der IMLS haben das eindrucksvoll umgesetzt“, so Hirte.
Einigkeit herrschte darüber, dass Unternehmer Ihr Erwirtschaftetes wieder mehr für derartige Initiativen zur Verfügung stellen sollten. Das löse ein Gefühl der Erfüllung und Zufriedenheit aus, das mit nichts Vergleichbarem erreicht werden könne. Ist dieses Gefühl und Bewusstsein erst mal vorhanden, so könne es leicht auf potenzielle Mitstreiter übertragen werden. Diese Erfahrungen teilte beispielsweise der Direktor der Mühlhäuser Museen, Thomas Müller, mit allen Anwesenden. „Ich kenne viele Unternehmer, die sich in den verschiedensten Bereichen mit viel Hingabe engagieren und andere Kollegen antreiben, mitzumachen. Noch sehr viel ausgeprägter ist dieses Bewusstsein in den USA. Daran sollten wir Deutsche uns orientieren“, bestätigt Hirte.
Dass man in Hirtes Luthervortragsreihe auch einmal dieses Thema aufgreift, zeigt, wie facettenreich die Lutherdekade und wie bedeutungsvoll die Reformation bis in die heutige Zeit hinein strahlt. Am 15. Februar 2011 dann wird Hirte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) zum Thema „Thüringen in der Lutherdekade“ in Eisenach empfangen.
Das könnte Sie interessieren:
- Hirte: „Lutherdekade heißt auch, ökonomische Anreize nutzen“
- Ministerpräsidentin beschreibt Thüringer Weg in der Lutherdekade
- Christian Hirte Berichterstatter für Luther 2017
- Unionsfraktion bringt Lutherdekade weiter voran
- Christian Hirte: Luther-Kuratorium mit klaren Signalen
Category: Arbeit und Soziales, Christian Hirte, Kultur und Medien, Wirtschaft
















