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Johannes Selle: SED-Opfer werden bessergestellt

[ 0 ] 7. Oktober 2010 | Johannes Selle
Porträt

Johannes Selle, MdB

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle informiert darüber, dass die Überarbeitung des SED-Opferrente-Gesetzes (Strafrechtlichen Rehabilitationsgesetzes, StrRehaG) zu wesentlichen Verbesserungen geführt hat.

Für Familien mit Kindern wird es einen Kinderfreibetrag geben und die Anrechnung des Kindergeldes wegfallen.

Die lästige, jährliche Überprüfung des Einkommens wird nicht mehr durchgeführt.

Die Fristen der strafrechtlichen, beruflichen und verwaltungsrechtlichen Rehabilitierung wurden bis zum Jahr 2019 verlängert.

Selle: „Das Gesamtpaket der Korrekturen kann sich sehen lassen. Es stellt eine deutliche Verbesserung der Situation der bedürftigen Opfer, insbesondere von Familien mit Kindern dar. Der Kreis der berechtigten Opfer wird richtigerweise erweitert (u.a. Einbeziehung von DDR-Jugendwerkhof- und Heimkindern). Das Verwaltungsverfahren wird vereinfacht.

Ich bin froh, dass diese längst fällige Verbesserung erreicht werden konnte.“

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Category: Arbeit und Soziales, Geschichte, Haushalt und Finanzen, Johannes Selle

Über Johannes Selle: Johannes Selle wurde im Wahlkreis 191 Kyffhäuser – Sömmerda - Weimarer Land (ohne VG Grammetal) gewählt. Er ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ebenso ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages. Für die Ausschüsse für Gesundheit und Finanzen ist er als Stellvertreter benannt. Weitere Stellvertretungen in den Unterausschüssen Bürgerschaftliches Engagement sowie Gesundheit in Entwicklungsländern hat Johannes Selle übernommen. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion ist Johannes Selle entsandt in die Stiftung Archiv der Parteien der DDR sowie in die Jury des Deutschen Filmpreises in der Kategorie Bester Kinder- und Jugendfilm. Zur Profilseite.

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