Hirte: ‘Dagegen-Republik‘ wäre Untergang des Industriestaates
Energiekonzept richtiger Mix des Notwendigen
Nach der heutigen Diskussion im Umweltausschuss sowie im Deutschen Bundestag verteidigte der Westthüringer CDU-Umweltexperte Christian Hirte erneut das Energiekonzept der Bundesregierung. „Das Konzept als Gesamtpaket ist der anspruchsvollste energiepolitische Wurf der vergangenen Jahrzehnte. Die Bundesregierung hat für alle Energiebereiche klare und abrechenbare Wegmarken für die kommenden 40 Jahre benannt. Von der Energieeinsparung, über Netzausbau, Sanierungsprogramme, Mobilität bis hin zur Stromerzeugung sind Ziele und Zwischenschritte erklärt. Das ist der richtige Mix des Notwendigen“, bekräftigte Hirte.
Hirte warnte zugleich vor einer Angstkampagne, die zu massiver Verunsicherung von Bürgern und Unternehmern führe. „Es kann doch nicht sein, dass die Oppositionsparteien auf allen Ebenen immer nur eine ‚Dagegen-Republik‘ ausrufen. Beim Aufbau neuer Netze, beim Ausbau moderner und effizienterer Verkehrsstrukturen, wie Stuttgart 21, bei der Laufzeit von Kernkraftwerken, beim Neubau anderer Kraftwerke – immer erschallt nur das geschlossene Nein. Ein moderner Industriestaat wird mit dieser Haltung untergehen“, so Hirte.
Zugleich wies Hirte die Vorwürfe zurück, es gäbe weitere Nebenabsprachen bei der Laufzeitverlängerung. „Es gibt keine Deals. Die Konzerne müssen, anders als unter Rot-Grün überhaupt für ihre Kernkraftwerke technisch nachrüsten, werden kräftig zur Kasse gebeten und das kommt dem Aufbau der erneuerbaren Energien zu Gute. Das hat ein Umweltminister Trittin in sieben Amtsjahren nicht geschafft.“
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Category: Christian Hirte, Umwelt, Wirtschaft
















