Umweltaspekte im betrieblichen Umfeld
Heiligenstadt, 31. August 2010
Staatssekretärin Katherina Reiche besucht innovative Firmen im Eichsfeld
Die Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Umweltministerium Katherina Reiche besucht das Eichsfeld. Sie folgt am Donnerstag einer Einladung von Abgeordneten Manfred Grund.
Staatssekretärin Reiche will sich über Umweltaspekte im betrieblichen Umfeld informieren. Anlass bietet das 15-jährige Bestehen der Firma „geotechnik heiligenstadt gmbh“. Die Vertreterin von Umweltminister Dr. Norbert Röttgen wird die Ausstellung in der Stadthalle besichtigen. Das Heiligenstädter Unternehmen hat sich neben der Nutzung von Geothermie für das Beheizen und Kühlen von Gebäuden auf Lösungen spezialisiert, die im Zusammenhang mit dem Baugrund, seiner Zusammensetzung und Schichtung, seiner Standsicherheit, dem Grundwasser oder Schadstoffen stehen. Beim Bau von Gebäuden und Straßen als auch bei der Betreibung von Deponien sind derartige Dienstleistungen gefragt.
Später ist ein Besuch bei der „H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG“ im Dingelstädter Gewerbegebiet geplant. Dort werden moderne Latentwärmespeicher auf Salzbasis erprobt, die über Solarthermie erzeugte Wärmeenergie langfristig verlustfrei speichern und bei Bedarf kontrolliert bereitstellen. Ziel ist die Nutzbarmachung für alle Heizungs- und Energieversorgungsanlagen und der Ersatz von verlustbehafteten Warmwasserspeichern.
Am Nachmittag fahren Staatssekretärin Reiche und Abgeordneter Manfred Grund an die „Fachschule für Technik“ der Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises. Die Beruflichen Schulen in Mühlhausen, in denen auch Eichsfelder Auszubildende lernen, richten erstmals ein Symposium zu Erneuerbaren Energien aus. Für die Zusammenarbeit konnten Forschungseinrichtungen, Energieversorger, das Kompetenzzentrum Holz, die Sparkasse und zahlreiche Handwerksfirmen der Region gewonnen werden. Eine Podiumsdiskussion mit Staatssekretärin Reiche erkundet die Potenziale von Biomasse, Solaranlagen und Geothermie. Besucher können sich über Finanzierungswege und Fördermöglichkeiten bei anstehenden oder geplanten Investitionen sowie moderne Haustechnik informieren. Für Jugendliche gibt es Tipps für Ausbildung und Berufe rund um erneuerbare Energien.
Die Staatssekretärin möchte mit der Teilnahme die Bedeutung des Symposiums für lokale Netzwerke in Nordthüringen zum Ausdruck bringen. Der Presse sagte sie: „Wenn es gelingt, die Zusammenarbeit von Fachhochschule, Handwerkern, lokalen Unternehmen und kommunaler Verwaltung auszubauen, ist viel erreicht.“
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Category: Bildung und Forschung, Kommunales, Manfred Grund, Umwelt
















