Bildungs-Chipkarte: MdB Schipanski fordert enge Zusammenarbeit mit den Schulen
Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski unterstützt die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, Kindern aus sozial schwachen Familien Bildungsangebote per elektronischer Chipkarte zu finanzieren. „So können wir sicher stellen, dass die betroffenen Kindern tatsächlich von den Leistungen profitieren und sich ihre Bildungschancen mit besseren Schulmaterialen, Nachhilfe und Freizeitaktivitäten verbessern“, begründet Schipanski seine Haltung.
Abgeordneter Tankred Schipanski mahnte aber an, die Jobcenter mit den neuen Aufgaben nicht zu überfordern. „Besonders beim Nachhilfebedarf der Kinder halte ich deshalb eine verpflichtende, enge Zusammenarbeit der Jobcenter mit den Schulen für unerlässlich“, fordert der Abgeordnete. Aber auch darüber hinaus halte er die Expertise der Schulen und Kindergärten für notwendig. Kritisch sehe er, dass nach aktuellem Planungsstand nur Kinder, die eine Ganztagseinrichtung besuchen, Zuschüsse für Mittagessen erhalten sollen.
Für diskriminierend hält der Abgeordnete den Vorstoß der Ministerin keineswegs. „Aktuell sind vor allem die Kinder benachteiligt, deren Eltern nicht einen Teil der Hartz-IV-Leistungen in ihre Kinder investieren. Diesen Kindern soll durch die Chipkarte Nachhilfe, der Klassenausflug oder der Sportverein ermöglicht werden“, betont Schipanski. „Ich bin mir sicher, dass für einen Großteil der betroffenen Familien im Mittelpunkt steht, dass sich die Chancen ihrer Kinder nun verbessern.“
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Category: Arbeit und Soziales, Bildung und Forschung, Haushalt und Finanzen, Tankred Schipanski
















