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MdB Tankred Schipanski zum Schulkonzept der CDU-Landtagsfraktion „Thüringer Schule – auf gutem Weg“

[ 0 ] 17. Mai 2010 | Tankred Schipanski

Vielfalt, Wahlfreiheit und Durchlässigkeit als Eckpfeiler des Schulkonzeptes der Zukunft

Porträt Tankred Schipanski, MdB

Tankred Schipanski, MdB

Das Schulsystem der Zukunft muss nach Ansicht des Thüringer Bildungspolitikers Tankred Schipanski (CDU) drei Anforderungen erfüllen: Es muss den Schülerinnen und Schülern auf unterschiedliche Bedürfnisse angepasste Schulkonzepte anbieten, aus denen sie dann die für sie am besten geeignete Form wählen können. Dabei muss die Durchlässigkeit zwischen einzelnen Schulformen gewahrt bleiben.

„Das heute von der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag vorgelegte Schulkonzept ,Thüringer Schule – auf gutem Weg‘ baut auf den Eckpfeilern Vielfalt, Wahlfreiheit und Durchlässigkeit auf. Dieses Zukunftskonzept für die Entwicklung des Schulsystems wird dafür sorgen, dass Thüringen die neuen Herausforderungen im Bildungswesen meistern und seinen Spitzenplatz im Bildungsbereich verteidigen kann“, sagte Schipanski in Berlin. „Das Schulsystem hat aber auch eine integrative Funktion. Die Herkunft  aus einem bestimmten Bundesland darf nicht über die zukünftigen Bildungschancen entscheiden“, betonte der Bildungspolitiker.

Insbesondere begrüßt Schipanski den geplanten Ausbau der Ganztagesangebote an Grund- und Regelschulen. „Besonders für Schüler in den jüngeren Klassenstufen bieten solche Angebote unschätzbare Vorteile. Denn in Ganztagesschulen wird nicht nur der Unterrichtsstoff vermittelt, sondern die Kinder schulen auch ihre soziale Kompetenz. Natürlich kommt neben dem Lernen auch der Spaß nicht zu kurz“, erläuterte Schipanski.

Auch die Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen betrachtet Schipanski positiv. „Aus meiner Sicht ist es richtig, die Schulen als Bildungspartner stärker in den Mittelpunkt zu stellen und sie Entscheidungen, beispielsweise über den Umgang mit finanziellen Mitteln, eigenständiger als bisher treffen zu lassen.“ Dies dürfe jedoch nicht zulasten der Mobilität von Schülern innerhalb des Schulsystems gehen. Gerade bei der Ausgestaltung von Lehrplänen sollten die Schulen nach Meinung des Abgeordneten immer im Blick behalten, dass eine Überspezifizierung kontraproduktiv ist, da die Schüler, die die Schule wechseln wollen, oft das Nachsehen haben.

Zu begrüßen ist laut Schipanski auch der Ansatz der CDU zum Thema Förderschulen. „Die CDU hat erkannt, dass die Regelschulen nicht einfach die Aufgaben der Förderzentren übernehmen können, ohne dafür die notwendige Ausstattung zu haben“, so Schipanski. Erst kürzlich hatte er die von der SPD betriebene Auflösung von Förderschulen und deren Integration in Regelschulen kritisiert.

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Category: Bildung und Forschung, Tankred Schipanski

Über Tankred Schipanski: Tankred Schipanski wurde im Wahlkreis 192 Gotha - Ilm-Kreis gewählt. Er betreut die Stadt Suhl mit. Im Deutschen Bundestag ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung. Stellvertreter ist er im Rechtsausschuss. Für die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" sowie den Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung ist er ebenfalls als Stellvertreter benannt. Tankred Schipanski ist stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Der Bundestag hat ihn als Stellvertreter für die Deutsche Delegation der Parlamentarischen Versammlung der OSZE benannt. In der CDU/CSU-Fraktion ist er Mitglied der Arbeitnehmergruppe sowie der Jungen Gruppe. Auf Vorschlag der CDU/CSU-Fraktion entsendet der Deutsche Bundestag Tankred Schipanski in den Stiftungsrat der Stiftung CAESAR. Zur Profilseite.

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