Antje Tillmann: Mittelkürzung darf nicht zu Ausstieg aus Schulobstprogramm führen
Die Europäische Union kappt das Schulobstprogramm für Deutschland in der Periode 2010/11 von 20 Mio. auf nur noch 10 Mio. Euro. Grund dafür ist das mangelnde Engagement einiger Bundesländer. Mit dem Verweis auf entstehende Bürokratie wollten sich diese an dem Programm bislang nicht beteiligen.
Im Jahr 2009/10 hätten die Länder insgesamt 18 Mio. Euro an Kofinanzierung zur Verfügung stellen müssen, um die EU-Gelder in voller Höhe abrufen zu können. „An Thüringen hat es nicht gelegen. Bereits im vergangenen Jahr wurde an sechs Grundschulhorten in Nordhausen ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Zum neuen Schuljahr soll das Programm dann landesweit eingeführt werden. Hierfür stehen im Haushaltsentwurf 2010 bereits Gelder bereit. Thüringen schreitet also weiter mit gutem Beispiel voran und tut gut daran, an diesem Projekt festzuhalten“, so Tillmann.
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