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Carola Stauche: Bahnwerk Saalfeld bleibt

[ 0 ] 11. Februar 2010 | Carola Stauche

Das sicherte Bahnchef Rüdiger Grube der CDU-Bundestagsabgeordneten Carola Stauche bei einer Gesprächsrunde mit ostdeutschen Bundestagsabgeordneten im Bahn-Tower zu.

Das Bahnbetriebswerk Saalfeld bleibt und wandelt sich von einem Service Center zu einem Instandhaltungs-Stützpunkt. Das garantierte Bahnchef Rüdiger Grube der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Carola Stauche bei einem Treffen. Sie überreichte einen Brief, in dem MdL Maik Kowalleck, Bürgermeister Matthias Graul und sie noch einmal klar machen, dass die Region Saalfeld-Rudolstadt ein wichtiger Wirtschafts-Standort sei, große Unternehmen auf den Schienengüterverkehr angewiesen seien und ihre Fahrzeugtechnik im Bahnwerk Saalfeld warten ließen. Auch verkehrspolitisch würde die Bahn in Zeiten, in denen Klimaschutz wichtiger denn je sei, mit dem Aus für das Bahnbetriebswerk ein falsches Signal setzen. „Um immer mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, müssen praktische Voraussetzungen diese Entwicklung begünstigen und nicht verhindern. Das Beispiel S-Bahn Berlin hat deutlich gemacht, wohin ein falscher Sparkurs führen kann“, schreiben die Verfasser.

Carola Stauche übergibt die Forderungen an Bahnchef Rüdiger Grube

Forderung an Bahnchef Grube übergeben | Foto: Ralf Kranert

Carola Stauche ist glücklich über dieses Bekenntnis: „Das ist ein guter Tag für Saalfeld-Rudolstadt. Vor allem die Mitarbeiter des Bahnbetriebswerkes müssen nicht länger im Ungewissen leben. Sie wissen endlich, dass es weitergeht“, sagt sie und lobt das gemeinsame Vorgehen. Politiker, Wirtschafts-Vertreter und Gewerkschaften hätten an einem Strang gezogen. Vor allem die Thüringer Landesregierung habe sich sehr engagiert.

An der Runde nahmen rund 60 ostdeutsche Bundestagsabgeordnete und Regionalbeauftragte der Bahn teil, darunter auch Gerold Brehm, der für Thüringen zuständig ist.

„Es war ein sehr gutes Gespräch. Grube weiß, dass die Infrastruktur in Ostdeutschland noch nicht so ist, wie sein soll, und will das ändern. Er hat zugesichert, dass sein Unternehmen Ostdeutschlands Schienen gut erhalten und pflegen will“, bilanziert Stauche. „Die Deutsche Bahn will wieder Vorzeigeunternehmen werden und startet eine Qualitäts- und Kundenoffensive.“

Für regionalspezifische Probleme wie den Fortbestand der ICE-Haltestelle Saalfeld war die Zeit zu knapp. Zu diesem und weiteren Themen wird in absehbarer Zeit extra verhandelt.

Die Bundestagsabgeordnete Carola Stauche trifft Bahnchef Grube und gibt ihm einen Brief, in dem sie mit MdL Maik Kowalleck (CDU) und Bürgermeister Matthias Graul (parteilos) ein klares Bekenntnis zum Bahnbetriebswerk Saalfeld fordert.

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Category: Allgemein, Arbeit und Soziales, Carola Stauche, Verkehr und Städtebau, Wirtschaft

Über Carola Stauche: Carola Stauche ist gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 196 Sonneberg - Saalfeld-Rudolstadt - Saale-Orla und betreut den Kreis Hildburghausen zusätzlich mit. Sie arbeitet im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und stellvertretend im Innenausschuss des Bundestages sowie im Tourismusausschuss. In der CDU/CSU-Fraktion trat sie der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik bei wie der Gruppe der Frauen und der Arbeitnehmergruppe. Zur Profilseite.

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